Herzlich willkommen bei "Saubere Energie für Bissendorf e. V."

Wir wollen Impulse für ein verstärktes Klimaschutz-Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltung in Bissendorf geben.

Die Folgen der menschengemachten Klimakrise sind bereits spürbar. Wir müssen alles unternehmen, um den weiteren Temperaturanstieg zu begrenzen. Dies umfasst sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.

Bürgerenergie ist dabei die tragende Säule der Energiewende und wichtig für den Klimaschutz. Erneuerbare Energien haben den entscheidenden Vorteil, dass sie klimafreundlich und verbrauchsnah erzeugt werden können. Sie sollten deshalb energiewirtschaftlich eine hohe Priorität haben. Hier kann sich jeder beteiligen, sei es mit der eigenen Photovoltaikanlage oder einer Beteiligung an Bürgerenergieprojekten.

Die sauberste Energie ist aber die, die nicht verbraucht wird. Deshalb geben wir Ihnen Tipps zu Themen wie Energiesparen, energetischer Sanierung oder nachhaltiger Mobilität.

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17.10.2016 20:27 von Sabine Driehaus

Klein aber oho! Energiesparhäuser en miniature

Der Verein „Saubere Energie für Bissendorf“ freut sich über zwei Modellhäuser aus Holz, die zukünftig als Anschauungsobjekte für energetisch günstiges Wohnen dienen sollen. Ein ganz dickes Dankeschön dafür an Holger Weber von der Firma Weber-Möbelwerkstatt aus Wulften, der nicht nur das Material gestiftet, sondern die Häuser in seiner Freizeit auch gleich gezimmert hat! Die Rohbauten werden nun von uns technisch ausgestattet, um Hausbesitzern zu veranschaulichen, wie sie ihr Haus energetisch „fit“ machen können. In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf unser Angebot zu Energiechecks und Thermographieaufnahmen hin, sowie auf die Möglichkeit, über die Bissendorfer Energiegenossenschaft den erneuerbar und regional erzeugten „Bürgerstrom Osnabrücker Land“ beziehen zu können.

info@sefb-ev.de und www.bieneg.de

17.10.2016 20:13 von Sabine Driehaus

„Ich möchte nicht mein Enkel sein!“

 

Die gewaltige Eiswand des Smeerenburggletschers auf Spitzbergen. Schmilzt er, verliert er seine Stabilität, und es können riesige Eisblöcke in den Fjord stürzen und verheerende Flutwellen auslösen. Ein solches Szenario bedroht die peruanische Stadt Huaraz. (Foto: Kathrin Driehaus)


Saúl Luciano Lliuya kämpft um seine Heimat: Unterstützt von der Organisation Germanwatch und der Hamburger Rechtsanwältin Roda Verheyen reicht er im November 2015 am Essener Landgericht Klage gegen den deutschen Energiekonzern RWE ein. Grund: Die vom globalen Temperaturanstieg verursachte Gletscherschmelze bedroht die 120.000-Einwohner-Stadt Huaraz in den Anden akut. Der Staat Peru ist arm und kann die Mittel für die notwendigen Schutzmaßnahmen nicht bereitstellen, und so fordert der Kleinbauer und Bergführer, dass die RWE als ein Verursacher des Klimawandels ihren Teil der Verantwortung zumindest finanziell trägt: Der größte Einzelemittent Europas ist für ein halbes Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich, also soll er auch ein halbes Prozent der Kosten für den Schutz seiner Heimatstadt (etwa 20.000 Euro) übernehmen. Das Essener Landgericht lässt die Klage zu. Ein Präzedenzfall und Beispiel dafür, wie teuer der Klimawandel die Betriebs- und Volkswirtschaften zu stehen kommen wird – ganz abgesehen davon, dass wir unsere Lebensqualität einbüßen.

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28.09.2016 17:18 von Sabine Driehaus

Saubere Energie für Bissendorf trifft Hochschule Osnabrück

Ein konstruktiver Austausch trotz gegensätzlicher Ansichten zum Thema „Netzausbau“: Wissenschaftler des Projekts „Net-Future-Niedersachsen“ mit Mitgliedern des Vereins „Saubere Energie für Bissendorf“ (Foto: HS Osnabrück, Projekt Net-Future-Niedersachsen)

 

Anfang August fand ein Austausch zwischen dem Energieverein und Wissenschaftlern des Projekts „Net-Future-Niedersachsen“ in den Räumen der Hochschule statt. Der Kreis setzte sich aus den Juristen Prof. Dr. Volker Lüdemann und Juliette Große Gehling, dem Kommunikationswissenschaftler Dimitrij Umansky sowie Prof. Dr.-Ing. Peter Vossiek und Daniel Hölker von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule zusammen. Von unserer Seite aus nahmen Gerd Hündorf und Rolf Schwager vom Vereinsvorstand, Bürgermeister Guido Halfter und Sabine Driehaus teil.

Im Folgenden stellen wir eine Auswahl der ersten Forschungsarbeiten vor:


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28.09.2016 17:16 von Sabine Driehaus

In eigener Sache…

An dieser Stelle einige Anmerkungen zum Artikel „Dinner for one“ (Blickpunkt, Juli-Ausgabe):

Wir begrüßen ausdrücklich, dass Übertragungsnetzbetreiber Amprion und Gemeindevertretung Bissendorf die Meinung der Bürger zum geplanten Netzausbau in der Gemeinde eingeholt haben, bemängeln aber die Art und Weise, in der der Trassenfindungsprozess durchgeführt wurde.

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01.09.2016 17:11 von Sabine Driehaus

„Saubere Energie für Bissendorf“ mit neuem Angebot: Stefan Heckmann, Gerd Hündorf und Rolf Schwager (v. li.) präsentieren die Wärmebildkamera FLIR E5 (Foto: Sabine Driehaus)

Wärmelecks auf der Spur

Eine großzügige Spende der Volksbank GMhütte-Hagen-Bissendorf eG (Vielen Dank dafür!) macht es möglich: Zusätzlich zu den bewährten, kostenlosen Energiechecks im Rahmen der DBU-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ kann der Verein „Saubere Energie für Bissendorf“ zukünftig Bissendorfer Bürgern gegen eine kleine Spende Thermographieaufnahmen ihres Hauses anbieten. Mit der neuen Wärmebildkamera des Typs FLIR E5 erfassen wir - im Gegensatz zu Thermographieüberflügen - nicht nur das Dach, sondern auch die Außenwände des Gebäudes.

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